Die Aufgaben eines Pferdesachverständigen sind vielfältiger Natur. Für die Auftraggeber tritt er als unparteiischer und unabhängiger Dienstleister auf. Mit der Ernennung zum öffentlich bestellten und von der Regierung vereidigten Sachverständigen stellt er zudem seine persönliche Eignung und insbesondere seine überdurchschnittlichen Fachkenntnisse auf dem Bestellungsgebiet unter Beweis. Neben den klassischen Bewertungsfällen greift der Sachverständige auch klärend in haftungsrechtliche Fragen ein. Hierzu erstellt er fundierte und für jedermann nachvollziehbare Gutachten. Daneben gibt der Pferdesachverständige auch Entscheidungshilfen in vielen Fragen rund um Pferdezucht, -haltung und Fütterung, steht bei Kauf- und Verkaufsangelegenheiten beratend zur Seite oder erstellt für vielerlei Anlässe Konzepte für pferdehaltende Betriebe.

Die Vergütung erfolgt in der Regel entsprechend der für die Gutachtenerstellung benötigten Stunden zuzüglich der etwaigen Fahrt- und Nebenkosten. Werden die Sachverständigen von einem Gericht beauftragt, gelten Stundensätze, die das Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) in Abhängigkeit von dem Sachgebiet festschreibt. Bei einem Privatauftrag ist das Honorar frei verhandelbar, orientiert sich aber an den Stundensätzen des JVEG oder der HOAI (Honorartabelle für Architekten und Ingenieure). Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot!